Programmieren, Sensorik und Netzwerke – die erste Sensor Space Summer School

von Jessica Fischer

Ziel der Summer School war es, grundlegende Konzepte der Industrie 4.0 zu vermitteln und das Interesse an MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu wecken. Schüler der 7. bis 11. Klasse bekamen in dem einwöchigen Ferienkurs Einblicke in Programmierung, Anlagenbau und Automatisierung. Zum Einsatz kamen Microcontroller, Sensoren und eine Programmieroberfläche für Einsteiger. Im Fokus stand das praktische Ausprobieren: bereits am zweiten Tag konnten die Teilnehmer eigene Programmierprojekte umsetzen. Später wurden diese um komplexere Sensorik und Vernetzung ergänzt. Am Ende der Woche hatten die Schüler einen intelligenten Blumentopf aufgebaut und verkabelt: mit entsprechender Programmierung und integriertem Feuchtigkeitssensor wurde dieser automatisiert über eine Pumpe bewässert. Im Kleinen wurden so komplexe Zusammenhänge der Automatisierung, Anlagentechnik und Sensorik beleuchtet, die bei den Unternehmen des Tridelta Campus Hermsdorf hohe Relevanz haben. Während der Führungen am Fraunhofer IKTS und bei Micro-Hybrid, bei denen Industrie- und Forschungsanlagen besichtigt wurden, konnten sich die Teilnehmenden darüber informieren.

Die Sensor Space Summer School wurde inhaltlich von der Fraunhofer IKTS Arbeitsgruppe »Smartes Maschinen- und Anlagendesign« konzipiert und durchgeführt. Der Sensor Space wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und ist ein Gemeinschaftsprojekt von TRIDELTA CAMPUS Hermsdorf, STIFT, Nucleus Jena, Schülerforschungszentrum Gera, Saale-Holzland-Kreis und Fraunhofer IKTS. Rund um den Standort Hermsdorf in Ostthüringen sollen AGs, Events und Summer Schools für Kinder und Jugendliche angeboten werden mit besonderem Fokus auf die Wissensvermittlung zu Batterien und Sensorik.

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