Erschließung Industriegebiet Hermsdorf Ost III

von Jessica Fischer

Die Bewilligung der Fördermittel zur Erschließung der 56 ha großen Fläche an der Autobahn A4 (Frankfurt a. Main – Dresden), Nähe Ausfahrt Hermsdorf Ost, bietet nicht nur den bereits ansässigen Unternehmen die Möglichkeit, auf dem Gelände von „Hermsdorf Ost III“ zu wachsen und ihren lokalen Standort zu vergrößern. Darüber hinaus entstehen attraktive Optionen für neue Unternehmen, sich in Hermsdorf bei exzellenter Infrastruktur anzusiedeln.

Mit dem wirtschaftlichen Potential der neuen Flächen verbunden, ist die Prognose der Verdoppelung der aktuellen Arbeitnehmerzahl des Industriestandortes Hermsdorf.

Diese Entwicklung birgt auch für die Stadt Hermsdorf neue Herausforderungen und Anforderungen. Das weiß auch Bürgermeister Benny Hofmann:

„Die Bedeutung für die Stadt Hermsdorf, den Saale-Holzland-Kreis und die gesamte Region ist enorm. Als Stadt arbeiten wir daher bereits im Vorfeld am Ausbau der Infrastruktur für die steigenden Bedarfe im städtischen Umfeld bzgl. wachsender Einwohnerzahlen und steigendem Verkehrsaufkommen. Beispielhaft zu nennen wären hier:

  • Angebote für attraktiven Wohnraum schaffen
  • Kapazitäten in der Kinderbetreuung erweitern
  • der Erhalt aller Schulformen und die Modernisierung der Einrichtungen“

Für den Hightech-Standort am Hermsdorfer Kreuz bietet die Flächenerweiterung die notwendigen Voraussetzungen, gezielte Neuansiedlungen von weiteren Technologie-Unternehmen zu ermöglichen. So soll hier das technologische Herzstück - Europas führendes Zentrum für Hochleistungskeramik – entstehen, welches die vorhandenen Synergien der hiesigen Unternehmen weiter bündelt und stärkt und zudem langfristig internationale Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit bietet. Diesem Ziel verspflichtet sich der TRIDELTA CAMPUS Hermsdorf, wie der Vorstandsvorsitzende Daniel Störzner erklärt

„Neue Technologien, innovative Ideen und erfolgreiche Entwicklungsperspektiven sind meist unabdingbar mit räumlichen Entfaltungsmöglichkeiten gepaart. Um die bisherige Erfolgsgeschichte des Standortes fortschreiben zu können und zukünftig sowohl Forschung als auch Fertigung auf höchstem internationalem Niveau halten und ausbauen zu können, setzt sich der Tridelta Campus Vorstand ganz besonders für die Erschließung von OST III ein.“

Laut Wirtschaftsministerium wird die Erschließung dabei Verkehrsanlagen, Regenwasser- und Schmutzwasserentsorgung, Wasserversorgung sowie die Baufeldfreimachung und Ausgleichsmaßnahmen umfassen. Die Bauarbeiten mit Investitionskosten von ca. 18,2 Millionen Euro sollen bis Ende 2024 abgeschlossen sein.

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