Funkenerosion

von Janina Kühn

Erodieren, was bedeutet das?

Mit dem Ziel auch härtere Materialien zu bearbeiten als bislang möglich, wurde in den 40er Jahren in Russland das Erodieren erfunden.
 
Erodieren bedeutet das Abtragen von Metallen mittels Strom. Es fließt ein elektrischer Strom zwischen Werkzeugelektrode und Werkstück. Damit der Prozess stabil funktioniert ist ein Dielektrikum erforderlich. Dielektrikum ist eine kontrolliert leitende Flüssigkeit, die maßgeblich zum Erreichen der Präzision und Oberflächengüte beiträgt. Beim Drahterodieren besteht diese Flüssigkeit in über 99% der Anwendungsfälle aus deionisiertem Wasser, während beim Senkerodieren das Dielektrikum auf einem synthetischen Öl basiert.
 
Ergebnis nach dem Erodierprozess ist ein komplexes Highend-Präzisionsteil mit Toleranzen im Mikrometerbereich.
Die moderne Funkenerosion bietet im Vergleich zu anderen Bearbeitungsverfahren die Möglichkeit der Bearbeitung von Hartmetallen und stromleitfähigen Keramiken.
 
Die Entwicklung der Funkenerosion verursachte in den folgenden Jahrzehnten einen Technologiesprung insbesondere in den Branchen Werkzeug- und Formenbau, Halbleiter, Optik und Medizin.
 
Drahterodieren und Senkerodieren - als die beiden wesentlichen Technologien der Funkenerosion - gehören beide zu den Kernkompetenzen der eropräzisa GmbH in der Präzisionsteile - Fertigung.
Weitere Details hierzu: https://www.eropraezisa.com/praezisionsfertigung

Zurück